Freitag, 17. Mai 2013

Elster: Anlage EÜR

Als Gewerbetreibender, Freiberufler oder Selbständiger ermittelt man seine Einkünfte in der Regel durch Einnahmeüberschussrechnung (kurz: EÜR), insoweit man nicht zur Abgabe einer Bilanz verpflichtet ist. Die Einnahmenüberschussrechnung ist die einfachste Art der Gewinnermittlung.

Die Art der Abgabepflicht bei der Gewinnermittlung richtet sich nach der Höhe der Betriebseinnahmen (nicht zu verwechseln mit dem Gewinn!):

bei Betriebseinnahmen über 17.500 Euro:

Wenn die Betriebseinnahmen über 17.500 Euro liegen, dann muss diese Einnahmeüberschussrechnung auf einer gesonderte Anlage abgegeben werden, nämlich auf der amtlichen Anlage EÜR (diese Regelung gilt für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2004 beginnen).

Für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2010 beginnen, ist die Anlage EÜR nun auch nach § 60 Absatz 4 EStDV grundsätzlich elektronisch an die Finanzverwaltung zu übermitteln.

Die elektronische Übermittlung per Elster kann beispielsweise durch das Programm ElsterFormular erfolgen.

bei Betriebseinnahmen unter 17.500 Euro:

Liegen die Betriebseinnahmen dagegen unter 17.500 Euro, dann ist man an keine bestimmte Form gebunden. Die Einnahmeüberschussrechnung kann man dann formlos auf einem Beiblatt einreichen oder theoretisch auch handschriftlich.

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